Kapelle "Maria in der Augst" |
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Die Kapelle befindet sich in jenem Kadenbacher Gemarkungsbereich, wo bereits lange vor Erbauung der Dorfkirche (1950-1953) ein Kapellchen stand. Über seine einstige Lage gibt es Hinweise. Hingegen besitzen wir nur wenige Informationen über sein Aussehen und über den Anlaß seiner Errichtung tappen wir gar völlig im Dunkeln. Der Standort ist in einer um das Jahr 1800 gezeichneten Karte des rechtsrheinischen Koblenzer Stadtwaldes eingetragen und deutlich zu erkennen. |
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Ganz eindeutig handelte es sich um eine Feldkapelle. Ihre Entstehung ist vielleicht auf ein Versprechen für den glimpflichen Ausgang eines Unglücksfalls zurückzuführen. Weil in der Gemeinde keinerlei Erinnerungen mehr an die Kapelle bestehen, darf angenommen werden, daß sie bereits im Laufe des vorletzten Jahrhunderts in Verfall geraten ist, und die Baureste vielleicht bei einer Flurbereinigung beseitigt worden sind. |
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Am 27.Mai 1999 nahm der Kapellenneubau mit der Vermessung des Geländes seinen Anfang. Die Kapelle wurde am 21. Mai 2000 eingeweiht. Die architektonische Eigenart des Gebäudes sprengt bewußt die herkömmliche Vorstellung von einer Kapelle. Unter Berücksichtigung der Geländeformation erhebt sich an exponierter Stelle eine Gebets- und Andachtsstätte, die für die umliegenden Augstgemeinden einen Blickpunkt bildet. |
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Die
bevorzugte zeitgemäße Bauweise wird durch das dreigliedrige
Dach besonders betont. In dem kleinen "Marienhaus" sorgt die
Anordnung der Lichtbänder für optimale Lichtverhältnisse.
Mit Bedacht sind der Standort und die dorfzugewandte Ausrichtung des
Gebäudes gewählt worden. |
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Auszugsweise Wiedergabe
aus "Baustein für die Kapelle Maria in der Augst" / Verkehrs-
und Verschönerungsverein Kadenbach VVK
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